Gastbericht von Melanie Scheuermann


Das quirlige Hundemädchen wurde offensichtlich als Welpe unüberlegt angeschafft. Als man merkte, dass Liyas Akku länger hält als bei einem Stoffhund, gab man sie mit 4 Monaten ins Tierheim.
Bei der Vielzahl von zu versorgenden Tieren kümmerten sich die Pfleger zwar nach Kräften um sie, allerdings wuchs ihr Frust und den stillte sie mit Futter.
Als ich Liya das erste Mal im Tierheim besuchte, wollte ich das „Moppelchen“ von daher am liebsten “Praline“ nennen. Das aber wäre schon nach kürzester Zeit daheim bei uns unpassend gewesen. Durch das Toben mit dem „Rudel“, Gassi mit Fahrrad und Pferden purzelten die Pfündchen und heute kann ich gar nicht so viel Energie durch Futter in den Hund bekommen, wie sie dann wieder verbrennt.
Sie liebt den souveränen Kater Leopold und strapazierte in den ersten Monaten unsere Hündin Snow mit ihrem groben Spiel. Snow ertrug den „Nervzwerg“ mit einer Engelsgeduld.
Liya ist unglaublich intelligent und menschenbezogen. So bringt sie mir zum Beispiel die Schuhe und Ihre Leine zum Gassigang und wenn es ans Ausreiten geht für die Pferde Halfter und Anbindestrick. Geduld ist nicht ihre Kernkompetenz, aber es gibt mittlerweile einen „On und OFF Knopf“. Sie kann auch stundenlang kuscheln- oder den toten Hund geben in tiefem Schlaf. Liya wird im Juni 2 Jahre alt.


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