Gastbericht von Melanie Scheuermann


„Ein Hund der zu mir passt“ war die Vorgabe an die Mitarbeiterin des Tierheimes… aber dann kam Bongo. Geballte Energie aus Muskelmasse kombiniert mit guter Laune. Ich weiß bis heute nicht, wie sie das gemacht hat, aber Bongo passt perfekt! Noch am ersten gemeinsamen Abend waren wir bei Bekannten im Haushalt mit Kindern- und Haustieren. Und Bongo war cool von Anfang an. Bei den Pferden wurde er zu meinem treuen Begleiter, den Wesenstest meisterte er mit Bravour. Wir haben nicht geübt, aber auf eines kann ich mich stets verlassen: Bongo weiß wann „es gilt“. In anderen Situationen muss ich ihm dafür seinen Dickkopf lassen. Gassi bei Regen? Welche Optionen gibt es , Frauchen? Ich kann ihn wirklich überall hin mitnehmen, weil er glücklich ist, dort zu sein, wo Frauchen ist (mehr als mich liebt er nur sein Fressen). Und er frisst alles. Salat, Obst, Gemüse…Nudeln mit Hüttenkäse. Und er ist schnell dabei. Fällt mir beim Kochen etwas herunter, es touchiert den Boden nicht. Eine besondere Gabe von Bongo habe ich 2014 entdeckt. Er spürt, wenn Menschen, insbesondere Kinder seine Hilfe brauchen, weil ihnen Menschen schlimmes angetan haben. Ihre Peiniger zur Rechenschaft zu ziehen gelingt mir manchmal nur mit Bongos Hilfe. Er ist an der Seite der Zeugen /Opfer bei Vernehmungen und im Gerichtssaal. Als Gerichtshund ist er bei den Gerichten ein gern gesehener Gast und in den Medien sorgte er für umfangreiche Berichterstattung.  Um es mit Loriot zu sagen: “Ein Leben ohne Bongo ist möglich, aber sinnlos!“


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