Tatverdacht - Vandalismus




Da lag sie.
Die Gelenke überstreckt, gebrochen, zerrissen. 
Einige Teile des Skeletts fehlten komplett.
Das Glas zersplittert und mittendrin das übrig gebliebenen Gerippe.
Kein schöner Anblickt, aber Alltag für einen Sachverständigen.
Jetzt heißt es, tief durchatmen und dem Protokoll folgen.
Es ist genau für solche Situationen eingeführt worden.
Mitleid und zu große Emotionen sind hier fehl am Platz.
Die Sache muss rasch aufgeklärt werden um Schlimmeres zu verhindern.
Das hört sich vielleicht kalt an, aber man darf die Situation nicht zu nah an sich heranlassen. Der Schaden muss abgewickelt werden.
Die Tatortbilder samt Skizze ließen nur einen Schluss zu:
Es musste sich um einen brutalen, rücksichtslosen und kräftigen Täter handeln.
Die Bewohner lieferten auch gleich einen Tatverdächtigen.
Ein Tier. Vollbart, spitze Ohren, feuchte Nase, 150mm Schulterhöhe und 3000g geballte Kraft. Straßenname: „Candy“.
Ein wahrer Terrier aus der Gemeinde Yorkshire bei Baskerville.
Mit einem Sprung auf eine Höhe von 1200mm aus dem Stand soll sich der Verdächtige auf sein Opfer gestürzt haben. Es hatte keine Chance. Seinen spitzen Reiszähnen hatte die Brille nichts entgegen zusetzen. 
Nehmt euch in Acht vor diesem Monster.

Was sagt ihr dazu?
War es Candy? Oder doch ein Zweibeiner?


alt


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